4. Fellwechsel fördern
Der Fellwechsel der Katze im Winter ist ein natürlicher Prozess, der ihr hilft, sich an die kälteren Temperaturen anzupassen. Er beginnt im Herbst, sobald die Tage kürzer werden und ist meist innerhalb von 6-8 Wochen abgeschlossen. Bei Freigängern fällt der Fellwechsel in der Regel deutlicher aus als bei reinen Hauskatzen. Um diesen Prozess zu unterstützen und das Fell gesund zu halten, solltest du sie besonders in der Winterzeit regelmäßig bürsten. Das verhindert, dass sich lose Haare und Schmutz ansammeln und verfilzen. Regelmäßiges Bürsten sorgt zudem für eine bessere Luftzirkulation im Fell, wodurch der natürliche Kälteschutz erhalten bleibt.
Wann sind spezielle Maßnahmen gegen Kälte erforderlich?
Nicht alle Katzen benötigen zusätzlichen Schutz im Winter. Hauptsächlich alte, kranke oder sehr junge Katzen sind oft kälteempfindlich und brauchen Unterstützung. Auch Katzen, die dünnes oder kaum isolierendes Fell haben, wie etwa Sphynx-Katzen oder andere kurzhaarige Rassen, benötigen zusätzliche Wärmequellen. Wenn deine Katze häufig zittert,sich zusammenkauert oder ständig Wärmequellen sucht, sind das Anzeichen dafür, dass sie unter der Kälte leidet. Eine Heizdecke für die Katze oder warme Katzenbetten können hier eine große Erleichterung bieten.
Auch regelmäßige Mahlzeiten helfen deiner Katze dabei, ihre Körpertemperatur stabil zu halten. Katzen, die ausschließlich in der Wohnung leben, sind oft nicht an Kälte gewöhnt. Wenn sie Zeit in unbeheizten Bereichen wie Treppenhäusern oder Kellern Zeit verbringen, sollte ihnen dort ein kuscheliger Rückzugsort zur Verfügung stehen. Freigängerkatzen sollten im Winter die Möglichkeit haben, schnell wieder ins Haus zu gelangen, etwas durch eine Katzenklappe. Alternativ kannst du draußen eine isolierte, windgeschützte Katzenhütte aufstellen. Achte auch darauf, dass deine Katze bei Temperaturen unter 0 Grad nicht zu lange im Freien bleibt und dass sie Zugang zu Wasser und Futter hat.
Winterverhalten Katze: Was ist normal?
Wie bereits erwähnt, verändern viele Katzen ihr Verhalten im Winter. Sie
schlafen mehr, bewegen sich weniger und sind möglicherweise ruhiger als sonst. Das ist normal und ein Teil der Anpassung an die kälteren Temperaturen. Freigänger ziehen sich oft ins Warme zurück und sind nicht so abenteuerlustig wie in den wärmeren Monaten. Wenn du Veränderungen im Verhalten deiner Katze bemerkst, solltest du aber immer aufmerksam sein: Übermäßige Müdigkeit oder Appetitlosigkeit können auch auf andere Probleme wie eine
Erkältung hinweisen.
So kommt deine Katze gut durch den Winter
Die kalte Jahreszeit macht Menschen wie Katzen nicht nur Freude. Aber mit unseren Tipps kommt ihr bestimmt gut durch den Winter. Achte darauf, dass deine Samtpfote ausreichend Wärme bekommt, ihr Fell gepflegt ist und sie sich drinnen wohlfühlt. Mit einer ausgewogenen Ernährung und viel Liebe wird deine Katze die Wintermonate auf jeden Fall genießen können. Und ganz ehrlich: Was gibt es Schöneres, als an kalten Wintertagen mit deiner Katze auf dem Sofa zu kuscheln?!
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